Gemeinsam Verantwortung tragen für unsere Zukunft 
Wir stehen für einen Betriebsrat, der nicht nur verwaltet, sondern aktiv gestaltet.
Unser Ziel ist es, die Interessen der Belegschaft konsequent zu vertreten,
Arbeitsplätze zu sichern und faire Bedingungen für alle zu schaffen.

Wer wir sind
Wir sind ein engagiertes Team mit langjähriger Erfahrung im Betrieb. Als Betriebsräte stehen wir täglich im direkten Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen und kennen die Herausforderungen aus erster Hand.
Unser Anspruch:
- Nähe zur Belegschaft
- Klare Haltung
- Verlässliches Handeln
Warum Liste 1 BAL wählen?
- Wir übernehmen Verantwortung
- Wir setzen uns aktiv für sichere Arbeitsplätze ein
- Wir handeln im Interesse der Belegschaft – nicht der Geschäftsleitung
- Wir sind jederzeit erreichbar und ansprechbar
„Mitbestimmen statt zuschauen“
Investitionen dürfen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgen – wir begleiten Entscheidungen kritisch und konstruktiv.
Unsere Werte
- Ehrlichkeit & Transparenz
- Einsatz für Arbeitnehmerrechte
- Konsequentes Handeln
- Teamarbeit
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte mich persönlich und ausführlich zu dem Thema äußern, dass unser
Betriebsratsvorsitzender Metin Bal kein Mitglied der IG Metall mehr ist. Dieses
Thema wird aktuell bewusst in den Vordergrund gestellt, daher ist es mir
wichtig, euch die Hintergründe offen und ehrlich darzulegen.
Gemeinsam mit Metin Bal habe ich im Jahr 2010 die Liste Bal gegründet. In
dieser Zeit waren wir beide überzeugte und aktive Mitglieder der IG Metall. Wir
haben nicht nur darüber gesprochen, sondern aktiv dafür gearbeitet: Metin Bal
hat in dieser Zeit weit über 300 Kolleginnen und Kollegen als Mitglieder für die
IG Metall gewonnen. Dieses Engagement zeigt deutlich, wofür er steht. Für
Solidarität, Zusammenhalt und eine starke Arbeitnehmervertretung bei FW.
Im Jahr 2013 wollte Metin Bal für die IG Metall in den Aufsichtsrat kandidieren.
Anstatt Unterstützung zu erhalten, wurde er jedoch von dem damaligen
Betriebsratsvorsitzenden Ernst Stehl sowie dem für die Firma Winter
zuständigen IG-Metall-Verantwortlichen Klaus Nitschkowski und
Hauptamtlichen IG-Metallvertreter Uwe Wallbrecher ausgebremst und nicht
gewünscht. Sogar auch ausgeladen. Hinter den Kulissen wurden parallel andere
Kandidaten aufgebaut und unterstützt. Die Liste Bal wurde diskriminiert und
beschimpft.
Liste Bal hat sich dennoch entschieden, mit einer eigenen Liste anzutreten. Das
Ergebnis kennt ihr: Er wurde von euch in den Aufsichtsrat gewählt. Das war ein
klarer Auftrag der Belegschaft und ein deutliches Zeichen von Vertrauen. Dafür
bedanken wir uns abermals.
Doch selbst nach dieser demokratischen Entscheidung war die Situation nicht
beendet. Im Gegenteil: Es entstand der Eindruck, dass weiterhin versucht
wurde, ihn aus dem Betrieb zu drängen. Unterstützung durch die IG Metall
blieb leider aus. Im Gegenteil, es wurde versucht, ihn mehr zu schaden. Trotz
seines ca. 27-jährigen Engagements und seines Einsatzes für die Kolleginnen
und Kollegen, hat sich die IG-Metall mit dem Arbeitgeber und IG-Metall nahe
Listen gegen Metin gestellt. Metin sollte aus dem Betriebsrat und der Firma
entfernt werden.
Nach all diesen negativen Erfahrungen hat Metin Bal schließlich die
Konsequenz gezogen und ist aus der IG Metall ausgetreten.
Ich möchte an dieser Stelle ganz klar sagen:
Metin Bal ist und bleibt im Herzen ein Gewerkschafter und wünscht sich, dass
auch die IG-Metall Gießen solidarisch mit allen Kolleginnen und Kollegen ist.
Nicht ein Parteibuch oder eine Mitgliedskarte entscheidet darüber, sondern
das tägliche Handeln und dieses Handeln war immer im Sinne der Belegschaft.
Leider mussten auch wir in den letzten Jahren feststellen, dass die IG Metall
Mittelhessen (Gießen) in Teilen eine Entwicklung genommen hat, die wir
kritisch sehen. Nach außen wird oft ein starkes Bild der Interessenvertretung
vermittelt. Intern erleben wir jedoch Situationen, in denen dieses Bild nicht
immer bestätigt wird.
Es entsteht der Eindruck, dass mit zweierlei Maß gemessen wird:
Kolleginnen und Kollegen, die unabhängig und konsequent die Interessen der
Belegschaft vertreten, werden leider nicht immer unterstützt, teilweise sogar
behindert. Gleichzeitig werden Strukturen aufgebaut, die eher eigenen
Interessen dienen als den Interessen der Beschäftigten.
Auch ich habe diese Erfahrungen persönlich gemacht. Gerade in der aktuellen,
schwierigen Phase im Betrieb wird deutlich, dass nicht immer die Interessen
der Mitglieder und der Belegschaft im Mittelpunkt stehen, sondern zunehmend
Eigeninteressen eine Rolle spielen.
Das Spüren viele von euch und das müssen wir auch offen ansprechen.
Für mich ist entscheidend:
Nicht die formale Mitgliedschaft entscheidet, sondern der ehrliche,
konsequente Einsatz für euch, die Kolleginnen und Kollegen.
Und genau dafür stehen wir.
Unabhängig, standhaft, und ohne Kompromisse, wenn es um eure Rechte geht.
Wir würden immer wieder unsere Hand reichen und eine Gute
Zusammenarbeit bevorzugen, um für Euch und eure Rechte weiterhin
gemeinsam in den Vordergrund stellen.
Glück Auf!
Mehmet Zorlu